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Autor Thema: absichtliches schlechtes Arbeitszeugnis  (Gelesen 212 mal)
Nadine
Gast


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« am: März 03, 2010, 18:28:30 »
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Hallo, ich habe 6 Monate in einer PR Firma gearbeitet, dort aber hauptsächliche journalistisch gearbeitet. Aus betrieblichen Gründen wurde ich nicht über die 6 monatige Probezeit beschäftig. Meine Chefin hat sich während meiner gesamten Arbeitszeit nie beklagt oder groß für irgendwas interessiert ( sie ist auch nie im Büro gewesen, da sie 800 km entfernt wohnt). Heute kam mein Arbeitszeugnis, ich muss dazusagen, dass ich dort als Volontärin gearbeitet, also eine Ausbildung absolviert habe. Alles was da drin steht ist der Einführungssatz, stichwortartig was ich gemacht habe und dann: Die ihr übertragenen Aufgaben erledigte Frau XXX in angemessener Zeit zu unserer Zufriedenheit.

Sehe ich das richtig, dass das ne 4-5 in Schulnoten entspricht? Ich finde das sehr krass, weil ich mir für die Firma wirklich den Allerwertesten aufgerissen habe ( logisch, wollte ja übernommen werden). Jetzt frage ich mich, wie die Chefin mich bewerten will, wenn sie NIE im Büro war? Darf die das einfach so? Und was sollte ich jetzt machen?

Danke an euch!
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Mike
Gast


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« Antworten #1 am: März 03, 2010, 23:17:55 »
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Dass die Chefin unterschrieben hat heißt nicht, dass sie das Zeugnis auch selbst verfasst oder die Note vorgegeben hat. Das macht meist der direkte Vorgesetzte, der dann in der Regel ebenfalls unterzeichnet. Besser als Note 4 ist die zitierte Aussage ganz sicher nicht. Aber Angaben zur Motivation, zu Fähigkeiten, Wissen usw. dürfen auch keinesfalls fehlen (sonst ist es eher Note 5).
Bei arbeitszeugnis.de kann man sich eine neue Zeugnisfassung erstellen lassen, auf Wunsch mit einem ausformulierten Begleitschreiben, das die Änderungswünsche auf Grundlage der Rechtssprechung begründet.  Näherer Infos findest du unter www.arbeitszeugnis.de/ueberarbeitung.php.
 
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Nadine
Gast


E-Mail
« Antworten #2 am: März 04, 2010, 08:38:28 »
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Hey danke für die Antwort, wir sind ein Mini-Betrieb Chefin plus 3 ( jetzt nur noch 2) Mitarbeiter, niemand außer ihr konnte es schreiben. Ich werde auf jeden Fall dagegen vorgehen, denn schließlich darf sie ja nicht einfach lügen.
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