Zeugnisse für soziale Berufe werden eher beschreibend erstellt, d.h. die sonst typischen Textbausteine findest man da selten. Das allein sollte dich nicht verunsichern. Was aber auffällt ist, dass die Aussagen eher blass wirken. Die in Zeugnissen wichtigen Aufwertungen fehlen.
Beispiele:
zu allen Bewohnern der Wohnstätte tragfähige Beziehungen aufzubauen
Das ist doch wohl eine Mindestanforderung.
Sie legte stets Wert darauf, die Bewohner darin zu unterstützen ihre persönlichen Ziele zu erkennen und begleitete sie bei der Umsetzung.
Auch das halte ich für selbstverständlich, alles andere wäre ja auch destruktiv.
Dabei war ihre Grundhaltung gegenüber den Menschen mit Behinderung von Respekt und Achtung geprägt.
Auch das sollte man vorausstezen können.
Adjektive wie "die
nötige Handlungssicherheit... " sind für ein gutes Zeugnis auch viel zu schwach.
In der Aussage "Ihr Verhalten gegenüber Bewohnern, Mitarbeitern und Vorgesetzten" sind die Vorgesetzten an lester Stelle genannt, das gilt als Kritik am Verhalten gegenüber Vorgesetzten.
Unter
http://www.arbeitszeugnis.de/arbeitszeugnis-muster.php findest du ein Musterzeugnis "Altenpflegerin", das dir sicher aufzeigen kann, was in einem Pflegezeugnis stehen sollte und wie es formuliert wird.