Mike
Gast
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« Antworten #1 am: August 15, 2008, 19:11:30 » |
Zitat
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Für einen Bereichleiter ist das Zeugnis leider keine Auszeichnung. Die Aufgabenbeschreibung ist stilistisch sehr uneinheitlich verfasst, es müsste z.B. heißen "Erstellung von Arbeitsanweisungen", "Betreuung/Beratung von Kunden" statt nur "Ansprechpartner für Kunden" oder "Ausführung allgemeiner Bürotätigkeiten". Die Einhaltung von Ordnung und Sauberkeit ist ja wohl keine Aufgabe, sondern eine Selbstverständlichkeit. Ebenso die Beachtung und der Arbeitssicherheit. Der Leistungsteil wirkt sehr ausweichend. Im Satz "Er hält sein Fachwissen stehts auf dem Laufenden" wird das Wissen gar nicht bewertet. Was ist mit konkreten Fähigkeiten (Fllexibilität, Belastbarkeit, Organisationsgeschick, Ausdauer...) oder dem generellen Engagement, warum wird nichts zur Motivation der Bereichsmitarbeiter und zu Erfolgen gesagt (Qualität der Ergebnisse, Zielerreichung...). Wieso fehlt die alles entscheidende Leistungszusammenfassung mit dem Grad der Zufriedenheit? Denn ohne die hat das Zeugnis gar keine Note. Das Zeugnis lässt vieles offen, was Misstrauen weckt.
Aussagen wir "für die Position als Bereichsleiter geeignet" oder "ein Mitarbeiter, der stets gleich intensiv arbeitet" wirken nach den Regeln der Zeugnissprache, die ja eine Sprache des Lobes ist, eher schwach. Wenn du das Zeugnis so nicht akzeptieren willst, kannst du dich auch an die Zeugnishotline (siehe oben) wenden und dich informieren lassen, wie eine verbesserte Zeugnisfassung erstellt werden kann
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