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Autor Thema: Spitzfindig oder total wichtige Formulierung?  (Gelesen 440 mal)
penaten
Gast


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« am: März 05, 2010, 16:15:57 »
ZitierenZitat

Hallo zusammen,

eine Kollegin hatte gestern einen Termin beim Arbeitsamt und hatte zufällig ihr (zum Glück) vorläufiges Abschlusszeugnis dabei.

Nachdem der Sachbearbeiter sich das Zeugnis durchgelesen hatte meinte er, das entspräche der Note 3.
Die Kollegin fiel aus allen Wolken, da bei der Besprechung des Zeugnisses eine 2 genannt wurde, was auch
dem Bewertungsbogen entsprach.

Der Sachbearbeiter vom Arbeitsamt meinte, dass folgende Formulierung einer 3 entspricht:

'Frau X war für uns eine wertvolle Mitarbeiterin, die ihre Aufgaben zuverlässig und jederzeit zu unserer vollen Zufriedenheit erledigte.'

Würde dort

'...... zuverlässig und stets zu unserer vollen Zufriedenheit.....'

stehen, wäre es eine 2.
Es gäbe Arbeitgeber, die wüssten das nicht.


Die Personalabteilung meinte auf Nachfrage, die Worte würden genau das selbe bedeuten, auch in Zeugnissen.
Sie hätten halt nicht so oft 'stets' schreiben wollen.
Der Mensch vom Arbeitsamt sieht das offenbar völlig anders.

Von unseren Kollegen hat noch niemand diese Formulierung mit 'jederzeit' gehört oder gelesen.


Wie wirkt 'jederzeit' bei Arbeitgebern? Verstehen sie darunter wirklich genau das selbe wie unter 'stets'?


Vielen Dank für eure Hilfe



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Mike
Gast


E-Mail
« Antworten #1 am: März 07, 2010, 01:22:11 »
ZitierenZitat

Das ist Quatsch. Alle Temporaladverben sind gleichwertig, egal ob stets, jederzeit, immer, konstant usw.
Das bedeutet aber nicht, dass das Zeugnis aus anderen Gründen nicht doch nachteilig sein könnte, z.B. weil der Dank zu schwach ausfällt. Am besten prüft Ihr es mal mit der Checkliste (siehe oben). 
Gespeichert
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